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Transkription deutscher Handschriften und Archivrecherche

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Transkriptionsbeispiele

Leistungen

& Preise

Mein Transkriptionspreis beträgt 20,- € pro angefangener Normseite (eine Normseite enthält 1800 Zeichen – was ungefähr 300-350 Wörtern entspricht). In Einzelfällen kann der Schwierigkeitsgrad der Transkription deutlich vom gewöhnlichen Maß abweichen (das gilt vor allem bei unleserlichen Handschriften oder bei Beschädigungen des Dokuments, kann aber auch in Form eigenwilliger Orthografie, regionaler Eigenheiten oder einer Vielzahl von Eigennamen bestehen). In solchen Fällen behalte ich mir vor, die Preisgestaltung in Absprache mit dem Kunden anzupassen.

Für das Dresdner Stadtgebiet und dessen nähere Umgebung biete ich auch persönliche Hilfe bei der Archivrecherche an. Der Preis hierfür beträgt 35,- € pro angefangener Stunde – mögliche Anfahrtskosten sind von Fall zu Fall zu ermitteln.

Die fertige Transkription erhalten Sie als PDF-Dokument (auf Anfrage auch gedruckt und postalisch). Dessen Layout orientiert sich dabei am Layout des Originaldokuments – auf Wunsch ist aber auch einfacher Fließtext möglich.

Über mich

  • geboren 1982 in Neu-Kaliß
  • aufgewachsen in Wittenberge
  • Anglistik-, Germanistik- und Geschichtsstudium in Dresden
  • Abschluss als Magister für mittelalterliche Geschichte und linguistische Germanistik

In den vergangenen acht Jahren habe ich für ein größeres Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Frühe Neuzeit in Dresden recherchiert und dabei (vor allem im sächsischen Hauptstaatsarchiv) Tausende Aktenseiten des 16. – 19. Jahrhunderts gelesen und ausgewertet. Die Veröffentlichung der Ergebnisse steht bislang noch aus.

Kontakt

Lars-Christian Hann

Oederaner Straße 8

01159 Dresden

Email: kontakt@transkription-hann.de

Telefon: 0351 / 27504651

Bitte nutzen Sie für eine erste Kontaktaufnahme nach Möglichkeit die Emailfunktion.

Transkriptionsbeispiele

Die folgenden vier Textfragmente sind gute Beispiele für mögliche Schwierigkeiten bei der Handschriftenübertragung. Als Faustregel gilt zwar: je jünger der Text, desto einfacher die Transkription. Doch können auch Texte des 20. Jahrhunderts, meist abhängig von den sozialen Umständen und der Übung des Schreibers, ihre Tücken aufweisen.

Die ersten beiden Auszüge stammen aus Befehlen bzw. Beurteilungen höher militärischer Rangträger (wenigstens „Oberst“) und geben uns einen Vergleich von Stil und grammatikalischer Aufmerksamkeit früherer Jahrhunderte.

Die beiden übrigen Fragmente sind Postkarten des 20. Jahrhunderts entnommen – einerseits handelt es sich um Feldpost des Ersten Weltkriegs, andererseits um ein Grußwort eines zehnjährigen Mädchens an seine Eltern. Auch hier sind die Unterschiede in Schriftbild, Grammatik und Stil deutlich zu erkennen.

Von diesen vier Beispielen ist das des Jahres 1814 der am leichtesten transkribierbare Text. Sowohl in Regelmäßigkeit und Ausformung der Buchstaben als auch in Grammatik und Orthografie ist dessen Schreiber der sorgfältigste und somit sein Text der lesbarste.

Alles Vollsauffens und Liederlichen Lebens soller sich bey hoher Straffe enthalten weniger gestatten daß dergleichen excesse von den Knechten verübet werden (Aktenauszug von 1685)

Was hingegen die oekonomische Subsistenz betrift, so wird solche leider aus eben so mannigfaltigen Quellen gezogen, als von den ältesten Zeiten (Aktenauszug von 1814)

Frankreich, den 9. August 16. Liebe Marie !!! Dein lb. Kärtchen soeben freudig erhalten. Wie du schreibst sind schon wieder 3 gefallen. Aber den einen nämlich Henn Karl hättest du ruhig streichen können. Denn derselbe ist bei mir in der 3. Komp. u. sind jeden Tag beisammen. Soeben war ich bei ihm u. brachte ihm die Nachricht. Ich möchte nur wissen wer solche Romane immer aufbringt. Es grüßt dich herzlich dein lb. Adam. (Feldpostkarte von 1916)

Kietz d. 8. 1. 33 Lieber Papa und liebe Mama da ich gut zu Hause angekomen, denn Hanni hat mich von Postauto abgeholt und Mutter war schon bei Tante Frieda. Liebe Mama da ich jetzt schluß machen muß denn ich will noch nach Tante Tilly schreiben, sendet Eure liebste Käte – Gruß an Tante Frieda u. Oma (Familienpostkarte von 1933)